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QUO VADIS OLC ?

„ist hier heute was Besonderes los?“, „habt ihr einen Wettbewerb?“, „ist schon wieder Flugplatzfest?“ solche oder ähnliche Fragen werden jeden Samstag und Sonntag von Gästen und Besuchern des Segelfluggeländes Dannstadt gestellt.

Dabei ist es „Alltag“ wenn an „normalen“ Wochenenden 15-25 Segelflugzeuge im Team aufgerüstet und startklar gemacht werden. Alltag in Dannstadt, eines der kleineren aber auch eines der aktivsten Segelfluggelände in Rheinland-Pfalz, wenn nicht gar in Deutschland.

Mit mehr als 130 Piloten und Flugschülern haben die beiden Vereine SFG GIULINI und SSV Ludwigshafen 3 erfolgreiche Ligamannschaften im Rennen.

Bereits von Anbeginn der OLC-Bundesliga aktiv und immer auf den vorderen Plätzen zu finden ist die 1. Mannschaft der „GIULINI’s“. Seit 2009 im Rennen und auf Anhieb in die 2. Liga aufgestiegen ist die gemeinsame Mannschaft „Ludwigshafen II“. Immerhin auf dem 4. Platz der Landesliga Rheinland-Pfalz - noch vor vielen namhaften Vereinen – finden sich die „Paradiesvögel Ludwigshafen“, ein aus Nachwuchspiloten und nicht ganz so ehrgeizigen Piloten bestehendes Team.

 In der Flugplatzwertung findet sich Ludwigshafen-Dannstadt auf Platz 10 bundesweit, landesweit auf Platz 1, in der Vereinswertung (OLC GIULINI+SSV+Paradiesvögel) bundesweit auf Platz 3, landesweit mit großem Abstand ganz vorne.

Auch zukünftig wird Streckenflug – und als Abwandlung der Ligaflug – in Dannstadt ganz groß geschrieben werden, doch ob dies mit der gleichen Motivation oder der Zielsetzung in den OLC - Wertungen vordere Plätze zu belegen, erfolgen wird, ist fraglich.

Warum?

Der OLC, überaus erfolgreich gestartet als Plattform die eigene (segelfliegerische) Leistung schnell, kurzfristig und ohne großen Aufwand mit den Leistungen anderer Piloten zu messen verkommt zu einer Plattform für Klapptriebwerker und Gleitzahlbomben mit der Zielsetzung das internationale Meldemonopol für Segelflüge zu erreichen. Die ursprünglich als Vertretung der „Segelflugszene“ gestartete Organisation, in der auch leistungsschwächere Flugzeuge über den Index eine Chance hatten durch gute fliegerische Leistungen den „Großen“ Paroli zu bieten, wurde zugunsten der „Orchideen“ geopfert.

Wie soll einem jungen Piloten verständlich gemacht werden, dass er mit seinem Club-Klasse oder gar Holz-Klasse Flieger oft und viel fliegen soll damit Reiner Roses OLC gut da steht und  mit neuen Melderekorden glänzen kann, Chancen auf gute Platzierungen aber – fast -  nicht möglich sind, weil durch die geänderten Indexregeln die von Haus aus großen, teueren und besseren Flugzeuge zusätzlich bevorteilt werden.

Wie soll ein Ligapilot verstehen, dass sein geplanter und mit Endanflug auf Ankunftshöhe und –zeit durchgeführter Flug und die erzielte Geschwindigkeit durch den weiteren Flug zunichte gemacht werden können, weil der OLC – Rechner die Optimierung nicht optimal durchführt? Klappi- Piloten schmeißen nach ihren optimalen 2 1/2 Stunden kurz den Motor und haben damit ihren motorlosen Flug (OLC - konform) beendet (dies wurde bereits mehrfach von anderen Piloten kritisiert). Der reine Segelflieger hat diese Chance zur Bestimmung von Wertungsbeginn oder Wertungsende nicht. Die Möglichkeit Segelfluganfang und –ende über die Eingabemaske festzulegen wird vom OLC als Betrug und Regelverstoß gewertet, führt zum Ausschluss des gesamten Fluges und Anprangerung der Piloten und Vereine auf der OLC Hauptseite.

Dass die Optimierung der Geschwindigkeitswertung nicht sauber funktioniert zeigen die Flüge von Uwe Melzer und Dieter Bartek vom 30. August 2009. Die beiden sind (wie schon öfter) in sehr engem Teamflug geflogen. Dies ist auch aus den Loggerschrieben der beiden ersichtlich. Es bleibt ein großes Geheimnis warum Uwe im gleichen Zeitraum auf 101,6 km/h kommt, während Dieter auf 104,74 km/h kommt. Das entspricht einer Distanz von etwa 9 km, das waren die beiden nie auseinander.

Weitere herbe Kritik am OLC fordert die für Außenstehende undurchsichtige und an einer Person festgemachte Organisationsstruktur. Außer der e-mail Adresse help@olc.de und der für die OLC - Eigenwerbung wichtigen Adresse OLC@Team-Segelflugszene.de (für die Presseberichte der Ligavereine) gibt es praktisch keine Adressen zur Kontaktaufnahme mit dem OLC. Mails vom OLC kommen über die private Adresse (rei….@t-online.de), nicht von einer e-mail Adresse der Organisation.

Es gibt ein OLC–Gremium, das quasi als Schiedsgericht tätig werden soll. Doch wie erreicht man dieses Gremium? Suche nach einer Adresse auf der OLC Website bleiben erfolglos.

Wer legt die OLC–Regeln fest?

Wer legt die OLC–Regeln aus?

Welchen Einfluss haben Piloten auf die Gestaltung des Regelwerkes?

Welche praktischen Erfahrungen und Erkenntnisse fließen in Regeländerungen ein?

Wann und wo tagt der Förderverein? Wie werden die Mittel des Fördervereins verwendet?

Auf Anfragen, Ideen und Anregungen die bei OLC - Symposien vorgetragen wurden gab es in aller Regel die gleichen Antworten:

 „kann nicht mehr geändert werden, die neue Saison läuft bereits…“

„zu spät, die neuen Regeln sind bereits draußen….“

„die Software kann nicht mehr geändert werden…““

 

Forderungen

Die Dannstadter Segelflieger wollen konstruktiv zur Verbesserung und Optimierung des OLC beitragen, nicht den OLC boykottieren oder gar versuchen die Organisation zu demontieren. Das wäre kontraproduktiv, sind doch die Verdienste des OLC um den Segelflug nicht zu verleugnen. Daher haben wir ein paar grundlegende Verbesserungsvorschläge zu machen, für die wir in der Streckenflugfamilie um Zustimmung, Kommentierung und konstruktive Kritik bitten. Weiterhin wünschen wir uns mehr Engagement der Segelflieger um konstruktiven und positiven Druck auf den OLC auszuüben um diese (oder weitere/andere Verbesserungen) in das Regelwerk einzubringen.

 Unsere Vorschläge im Einzelnen:

 

-    ordentliches, unabhängiges Schiedsgericht  sowie einen Liga-Ausschuss, der sich bei Streitfragen einschaltet und letztendlich entscheidet. Vorschlag: die Piloten wählen Ihre Vertreter während des  OLC Symposiums für 1 Jahr.

-   Optimierte Geschwindigkeitsberechnung für die Ligen aus den tatsächlichen Flügen (wie 2007)

-     Abschaffung der Index-Halbierung

-    Der Rundensieger in der 1. und 2. Liga erhalten jeweils 30 Punkte, die nachplatzierten jeweils einen Punkt weniger (so dass der Vorletzte noch 2 Punkte bekommt)

-    Flüge in der Landesliga werden unabhängig vom Startplatz für den Verein gewertet (Wettbewerbe/Fluglager u.ä.)

Fazit aus Dannstadter Sicht

Es gibt in Dannstadt schon vereinzelt Überlegungen die Flüge erst am Mittwoch einzugeben (nach OLC Meldeschluss) und somit nur an der DMSt teilzunehmen. Dennoch hoffen wir alle, dass der OLC doch noch lernfähig wird und den Weg zurück zu einfachen, durchschaubaren und ehrliche Regeln für Segelflieger findet und seine Organisation den üblichen demokratischen Strukturen anpasst.

Streckenflug gab es in Dannstadt schon lange vor dem OLC, Streckenflug wird es bei uns auch noch lange Zeit geben. Welche Meldeplattform wir dann nutzen werden die nächste Zukunft und die weitere Entwicklung  des OLC zeigen müssen.

 

Gerhard Neumann

(Segelflugparadies Ludwigshafen-Dannstadt)

06.09.2009




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