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Mein Herzstück und meine Sinnesorgane

Mit Hilfe des Instrumentenbretts stelle ich meinem Piloten wichtige Zusatzinformationen zur Verfügung. Neben der Standardinstrumentierung bestehend aus Fahrtmesser, Höhenmesser, Kompass und Variometer kommen noch wichtige Zusatzinstrumente dazu. Herzstück ist der Streckenflugrechner mit Loggerfunktion. Außerdem sind auf dem Instrumentenbrett noch einige Schalter und Bedienknöpfe untergebracht. 

Fahrtmesser - mein Tacho - Anzeige in km/h gegenüber der Luft. Der grün markierter Bereich von 75 bis 170km/h zeigt die Mindestfahrt bis Höchstgeschwindigkeit bei böigem Wetter. Ist die Luft ruhig darf auch der gelbe Bereich ausgenutzt werden bis 220 km/h. Ab rot ist Schluss!

Höhenmesser - Der große Zeiger für die Meter Anzeige, jeder Teilstrich 10m, jeder Skalenstrich mit Zahl ein 100er Schritt. Der kleine Zeiger für die Höhe in km Anzeige. Also aktuell 2120m. Mit dem Drehknopf unten links an der Anzeige kann der aktuelle Luftdruck angepasst werden, z.B. vorm Start beide Zeiger auf 0m stellen, dann hat man den ganzen Flug über, die Höhe über dem Startplatz. Oben ist noch ein Fensterchen in dem der eingestellte Luftdruck abgelesen werden kann.

Variometer - Zeigt an, ob ich mich nach oben oder unten bewege. Bei Zeiger nach oben, geht es auch nach oben. Angezeigter Wert in m/s (Meter pro Sekunde). Zeiger nach unten, (...) ist klar, oder? Mein Vario ist Totalenergie-kompensiert. Es zeigt nur den Energiegewinn bzw. -verlust an. Geschwindigkeitsverlangsamung und damit Energieumwandlung in Höhe wird nicht angezeigt, wohl aber die Thermik bzw. der Aufwind der mich von außen anhebt.

Mc Cready Ring - oder Sollfahrtring - das spitze Dreieck stellt mein Pilot auf den Wert, den er im nächsten Aufwind erwartet. Dann fliegt er so schnell wie es ihm die Nadel vom Vario am Ring anzeigt. Aktuelle Einstellung MC 1m/s und die Nadel zeigt eine Sollfahrt von ca. 90km/h. Hält man sich an diese Regel (zumindest grob), wird der Flug zumindest theoretisch geschwindigkeitsoptimiert durchgeführt und die höchstmögliche Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht.

Funkgerät - Walky Talky des Fliegens - im Bild erkennbar die eingestellte Frequenz vom Segelfluggelände großes Moor: 126,500 MHz

Kompass - zeigt die Flugrichtung nach der 360 Grad Kompassrose. Muss im Flugzeug sein, aber eigentlich wird er nicht mehr genutzt seit Einführung der Satellitennavigation. Aktueller Kurs 125 Grad, also Süd-Ost.

Streckenflugrechner - in meinem Fall ein LX5000FAI - vorm Flug kann der Pilot Strecken einprogrammieren und das integrierte GPS zeigt an, wo ich hingesteuert werden muss, um die Wendepunkte zu erreichen. Im Display können dazu verschieden Anzeigen eingestellt werden. Aktuell ist eine Moving Map zu sehen. Die Striche und Linien zeigen Lufträume, die man beachten sollte. Mit die wichtigste Funktion ist die Berechnung des Endanfluges: Reicht die Höhe, um bei einem vorgegebenen MC-Wert und einem errechneten Wind zum Flugplatz zurück zu kommen. Statt des Flugplatzes können auch andere Ziele frei ausgewählt werden. Benötigter Gleitwinkel und erflogener Gleitwinkel werden permanent verglichen. - Der integrierte Logger zeichnet den Flugweg mit der dazugehörigen Höhe alle paar Sekunden auf und dokumentiert so, wo ich mich den ganzen Tag rumgetrieben habe. - Der Streckenflugrechner ist außerdem gekoppelt mit dem ...

E-Vario - ist ein elektrisches Variometer - durch Töne werden meinem Piloten neben der Anzeige Informationen zum Steigen und Sinken gegeben. So braucht er nicht ständig aufs Instrumentbrett sehen und hat den Blick für Wesentlicheres frei. In der abgebildeten Anzeige sind noch der durchschnittliche bzw. integrierte Steigwert der letzten 20 Sekunden zu sehen (0,7m/s) und die aktuelle Höhe (leider mit einer Differenz zum mechanischen Höhenmesser).

Die vielen, vielen Features, die der Streckeflugrechner mit Logger und E-Vario bietet müssen extra im Handbuch des LX5000FAI nachgelesen werden. Das wäre hier sonst zu viel.

Was mir noch fehlt...

Flarm - ein Gerät, das auf weitere Luftraumteilnehmer hinweist und vor einer möglichen Kollision warnt, wenn diese Teilnehmer ebenfalls mit einem Flarm ausgerüstet sind. Eine grobe Erklärung: Das Gerät besteht aus einem GPS zur Ermittlung von Höhe, Position und Flugrichtung. Über einen kleinen Sender ähnlich einem Garagentoröffner werden diese Informationen an einen Umkreis (besser Umkugel) von etwa 5km übermittelt. Jedes Flarm, was so ein Signal empfängt, zeigt dieses auf dem Display an und informiert, in welcher Richtung der andere sich befindet, ob er höher oder tiefer ist und ob Kollisionskurs besteht. - Eine feine Sache, besonders auch im Teamflug, wenn der andere gerne etwas hinterherfliegt und man ihn über das Flarm noch "spüren" kann. Ein Flarm brauche ich auch noch in meinem Instrumentbrett und der Einbau ist sogar schon vorbereitet. Spenden sind willkommen. 

 

Inzwischen werden die Flarmsignale schon zur Ermittlung der Steigwerte der umliegenden Flugzeuge genutzt und z.B. auf einem PDA oder dem neuen Butterfly Display angezeigt. Mein Pilot kann sich dann den besten Aufwind aussuchen.

PDA - ein Handcomputer, wie er zur Navigation auch tausendfach in den Autowindschutzscheiben hängt. Durch Kopplung mit dem LX5000FAI kann das Gerät mit Strom und den GPS Daten versorgt werden. Ein Streckenflugprogramm von z.B. SeeYou, Strepla oder WinPilot ermöglicht das Navigieren mit farblicher Moving Map und diversen Berechnungsmöglichkeiten zum Optimieren des Fluges bzw. der Aufgabe bereits im Flug und nicht in der Nachbereitung am PC zu Hause. - Strepla und WinPilot sollen auch schon die Kopplung mit dem Flarm zum "Steigwert-Spying" haben.

 

 

Nachtrag am 21.01.2011:

Dem aufmerksamen Leser wird es nicht entgangen sein, dass ich inzwischen schon mit einem Flarm und einem PDA ausgerüstet bin. Aktuell befindet sich das Flarm sogar zur Aufrüstung zu einem IGC zugelassen Logger. Damit ist ein vollwertiges Backup vorhanden. Hier nun noch ein Foto wie die Flarmdaten anderer Piloten auf dem PDA dargestellt werden können. Man sieht schon wie alle hinter mir hergleiten (Wettbewerb Roitzschjora 2008):

 

  Hier noch ein Bild der Flarm-Reichweitenanalyse . Sehr nützlich um festzustellen, ob der Einbauort - der Antenne - gut gewählt wurde, allerdings sollte man sich nicht auf ein Analyseergebnis verlassen. Erst mehrere Analysen geben einen vollen Überblick, ob das System ausreichend empfängt.

 

Sehr hilfreiche Hinweise zum Flarmeinbau gibt es u.a. hier:

Tipp 1

Tipp 2 (Geduld! Braucht etwas länger zum Laden.)




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