...Dosi-Meisterschaft in Rotenburg Wümme, mein Pilot mit dem Duo "BO" bei der niedersächsischen Segelflugmeisterschaft. - OT oder Off Topic, gehört also eigentlich nicht zu diesem Blog, daher wird das Thema hier nur kurz abgewickelt. Es gab 6 (aus 10 möglichen) Wettbewerbstage:
1ter Tag: 275km, Racing, es kumuliert früh, die Aufgabe wird mit einem 118er Schnitt abgespult. Kurz nach der 2ten Wende etwas rumgekrepelt. 5ter Tagesplatz. In Niedersachsen werden an diesem Tag Strecken von knapp 1000km geflogen...
2ter Tag: 292km, Racing. - Die Doppelsitzer werden in das feuchte, moorige Westniedersachsen geschickt. Es ist meist blau, am Boden sieht es feucht bis nass aus. Die Steigwerte sind bescheiden. Mit dem Gefühl nicht mehr fliegen zu können, erreicht mein Pilot Rotenburg und wir Tages-2ter.
3ter Tag: 352km, Racing. - Der Beginn läuft gut und mit der Hilfe von ein paar Rennklassefliegern geht es zügig Richtung 2ter Wende. Inzwischen ist es reichlich blau und es läuft nicht mehr richtig. Als Ergebnis aus allen Unwegsamkeiten befindet sich mein Pilot an der 3ten Wende in 300m über Grund wieder. Viel Geduld, Schweiß, 13 Flüche und eine viertel Stunde später steigt es wieder Richtung Basis und der Heimweg nach Rotenburg kann angetreten werden. Mmmmmh, trotz Zeitverlust noch Tagesplatz 6.
4ter Tag: 321km,Racing. Ein schöner Flug, mit zwei Ausnahmen: Der fette Kumulant über dem Waldbrand auf dem 2ten Schenkel stinkt nur und zieht nicht wie erhofft. Deswegen im Blauen an der 3ten Wende mal wieder kleine Brötchen backen, bevor wieder eine akzeptable und beruhigende Arbeitshöhe unter den Flächen ist. Ein knapper 101er Schnitt reicht für Tagesplatz 5.
5ter Tag: Oh, eine Speed AAT mit Gaidis als Wettbewerbsleiter. Morgens kommt nur wenig Wasser in den Flieger, denn das meiste kommt noch aus den Wolken, es regnet beim Tanken... - Warten im Nieselregen, Klaus kommt mit seiner Düsen-ASW-20 vorbei. Der Himmel reißt auf und es wird bei etwa 40km/h gestartet. Taktik: Bei dem miesen Wetter zählt nur "Sektoren ankratzen und rumkommen". Die Sektoren überschneiden sich, also kurz in die Schnittfläche südöstlich von Salzwedel und zurück nach Rotenburg. Eine Wolkenstraße Richtung Hamburg hilft erst einmal gegen den Starken Wind Strecke gut zu machen. Die Kursabweichung betragt mehr als 30 Grad aber kurz vor Hamburg knickt die Wolkenstrasse nach Westen ab und führt fast direkt zurück bis nach Rotenburg. Tagesplatz 2 (nur 3 Dosis kommen rum, der Rest landet außen!).
6ter Tag: Hoppla, noch eine Speed AAT über 3:00h. Es geht wieder in den feuchten Westen, aber bei erneut hohen Windgeschwindigkeiten aus nordwestlichen Richtungen bilden sich enorme Wolkenstraßen aus. Ein ungünstiger wenig schlauer vorletzter Schenkel, bei dem die Aufreihungen nicht richtig genutzt werden, senkt den Schnitt, so dass am Ende "nur" noch 106km/h herausspringen. Außerdem 3 Minuten zu früh gelandet. Schlechteste Platzierung im Wettbewerb: 9ter Tagesplatz.
Statistik: 6 Wertungs- und Flugtage, 25:30h, 1815km und wieder keine Außenlandung. - Am Ende springt der 3te Gesamtplatz heraus. Damit ist mein Pilot doch zufrieden
