Am dritten Wertungstag beglückt uns Gert mit einer Speed AAT mit 3:30 minimal Zeit. Der Abflug im Team mit BB erfolgt relativ spät, weil das Wetter einfach genial scheint und nur besser werden kann. Zunächst geht es Richtung Norden, ein Bart besser als der andere stört es auch nicht, dass die Basis hier immer niedriger wird. Gekrönt wird der Schenkel mit einem Bart über 4m/s integriert. Noch etwas die Wolken nach Norden abgesucht und dann rechts weg unter einer Wolkenstrasse Richtung zweitem Sektor. Alles läuft prima, nur die "BB" muß ab und zu die Klappen ziehen, weil es schon zu schnell für mich ist und ich nicht hinterhergerutscht komme. Dann noch einige Abspracheprobleme kurz vorm 2ten Sektor. Ob die Wolke außerhalb oder im Sektor war, wird sich im nachhinein nicht mehr klären lassen.
Ziemlich weit im Nord-Osten der 25km Tonne um Pretzsch wird gewendet und es geht zügig unter einer Aufreihung weiter über die Bad Dübener Heide bis wieder auf Höhe Roitzschjora, als das prächtige Wetter zusammenbricht. Nicht nur die Optik ist schlecht, auch das Steigen dazu. Es wird weit nach Norden über Zerbst ausgeholt, es geht langsam, die Zeit läuft davon... Die vorletzte Tonne mit 40km Radius um Aschersleben wird nur kurz angekratzt. Es geht erst einmal den gleichen Weg zurück und inzwischen hat es auch wieder etwas aufgebaut.
Die Wolken führen (oder besser verführen) uns über Wittenberg Lutherstad,t aber die Raffinerie gibt heute nur schwache Thermik von sich, also weiter über die Elbe zurück nach Süd-Osten in den letzten Sektor (40km um Falkenberg). Von der Zeit ist nicht mehr viel geblieben und Endanflughöhe ist reichlich da, also nur kurz angekratzt und zurück nach Roitzschjora. Ein Satz mit X... - zumindest die zweite Hälfte des Fluges, und das zeigt sich auch deutlich in der Wertung. Platz 1 in der Gesamtwertung damit auch pfutsch. Pilot sieht's noch locker 
aber der Flächenmann ist unzufrieden 
Es fällt die Entscheidung: Die nächsten Tage jeder für sich.