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Wetter am Flugplatz:

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Vom Winde verweht

So läßt sich der Wettbewerb in Schönebeck zusammenfassen. Obwohl, fliegbar war es trotzdem noch: Am Mittwoch ging es wieder auf eine Racing Aufgabe. Recht schnell nördlich Magdeburg wurde ich von der "BB" getrennt. Sie steigt nicht besser, sie gleitet kaum besser, aber beim Reinziehen in der Thermik hat sie gleich 50 bis 100m mehr. Trotzdem waren wir in Stendal wieder zusammen. Die nächsten 25 Kilometer zusammen bis um die Wende (ein Fernsehturm nördlich Stendal) und auch die 30km zurück Richtung Süden bis an das ED-R 71. Dann eine gaaaanz lange Gleitstrecke wegen einer Abschirmung. Mein Pilot entscheidet sich lieber einigen Flusen bei Tangermünde zu folgen. Das klappt, die fehlende Höhe (ca. 300m) zur "BB" kann hier nachgetankt werden und bei Genthin erfolgt wieder der Anschluß an halbwegs "normale" Thermik mit über 1m/s Steigen. Es wird immer besser und mündet in einen satten 3m Bart direkt über dem Flugplatz Lüsse, der 1200 zusätzliche Meter bringt. Basis jetzt bei 1900m. Die Wende in Locktow, dem Nachbarflugplatz von Lüsse, ein Kinderspiel. Richtung Jericho, der nächsten Wende wieder im Norden, sieht es gut aus eine Wolkenstrasse direkt auf Kurs. Anfangshält sie was sie verspricht und auch "BB" ist wieder eingeholt, aber am Ende zieht Sie nicht mehr richtig und irgendwie fehlen die letzten 200-300m zum sicheren Wenden. Jeder Pups wird ausgekurbelt, während die "BB" wieder mit größerer Höhe schon umrundet. Endlich werde ich auch mit der zusätzlich gewonnen Höhe um die Wende gelenkt. Aber Funk wird Steigen von der "BB" in Reichweite gemeldet. Nix wie hin, aber da mein Pilot uns scheinbar die Karten gelegt, denn er läßt einige Flusen auf Kurs beim direkten Anfliegen aus. Wir treffen nur noch auf 10cm/s. Das reicht nicht also weiter. Ende vom Lied: Außenlandung Nummer 3 bei Mahlwinkel, obwohl es noch so aussah, als ob mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein: An der Position in 150m nochmal kräftige 1,5m/s über 4 Kreise auf 250m, aber dann schlagarti weg.ö Zu zerrissen die Thermik an dem Tag. Um die 30km/h Wind aus West waren dann doch zu viel! Die Führung futsch...
Der nächste Tag war dann noch stürmischer: Um 50km/h! Folge: Ich blieb im Hänger.
Am Freitag immer noch sehr viel Wind, aber die Wettbewerbsleitung behält Nerven, schreibt eine AAT über 3 Stunden aus und läßt gegen 13:30 starten. Das Steigen unerwartet gut, entwickelt sich das Wetter auf Strecke immer besser. Teamflug mit der "BB" wie die letzten Male schnell beendet: Hielt nur 3 Bärte, das übliche Problem... - Der Wind 30-40km/h, also noch mehr als am vorherigen Wertungstag, aber die Wolken halten was sie versprechen, sie sehen gut aus, ziehen an den Stellen wo man es erwartet und sind für mehrere Bärte über 3m/s gut. Außerdem verlängern sie den Gleitwinkel ganz ordentlich. Endlich wieder eine Landung am Platz. Als Erster bei einer AAT? Uhrenvergleich! Sch... - 17 Minuten zu früh zurück. Pilot geknickt. Am Ende reicht es dann erstaunlicher Weise doch für den 2ten Tagesplatz und damit Gesamtplatz 3.
Der ESP hat sich diesmal gelohnt: 1 Wertungstag mehr als sonst, Gesamtflugzeit 21:41h, Gesamtstrecke ca. 1350km und immerhin noch den 3ten Gesamtplatz bei 3 Außenlandungen (die muß mein Pilot ja auch mal üben , sonst kann er's irgendwann nicht mehr richtig!).
 
Noch einige Bilder:

Schoenebeck 2009 (4.-8.WT)

3.6.09 22:00
 
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